
Micheletto
Hat einen Artikel veröffentlicht am 05/07/2023
Entwässernde und filternde Pflastersteine gegen die Folgen des Klimawandels
Zu den Faktoren, die ein qualitativ hochwertiges selbstsperrendes Pflaster auszeichnen, wenn ein durchlässiges Pflaster gewünscht wird, gehört die Fähigkeit, Regenwasser abzuleiten, ohne die anderen technischen Möglichkeiten des Pflasters zu sehr einzuschränken.
Die zunehmende Nachfrage nach einem ableitenden oder filternden Pflaster, vor allem von Seiten vieler öffentlicher Stellen, ergibt sich aus der Notwendigkeit, den Folgen eines immer extremeren Klimas entgegenzuwirken, in dem sich niederschlagsarme Perioden mit plötzlichen Stürmen und Überschwemmungen abwechseln.
Das AMP-Konsortium kommt dieser Forderung mit zahlreichen Lösungen nach und kann je nach Anwendungskontext filternde oder drainierende Beläge vorschlagen: Erstere sind in der Lage, Wasser durch die kleinen Hohlräume zwischen den verschiedenen Bestandteilen des Estrichs durchzulassen, im Gegensatz zu drainierenden Produkten, die nicht durchlässig sind, sondern mit sehr breiten Fugen versehen sind, in die Wasser abfließen kann. Die Wahl zwischen einem filtrierenden und einem drainierenden Produkt beruht sowohl auf technischen als auch auf ästhetischen Kriterien. Bei den technischen Kriterien geht es um den Verwendungszweck, d. h. darum, welchen Durchfluss der Boden bewältigen muss und wie oft er hohen Belastungen ausgesetzt ist. Je stärker er beansprucht wird, desto mehr geht die Tendenz in Richtung eines wasserdurchlässigen Bodens, d. h. mit weniger Hohlräumen, größerer Dicke und damit höherer Festigkeit. Ist das Gewicht und/oder die Beanspruchung gering, kommen auch Filterböden in Frage, die in Multiformaten, nicht nur einfarbig, sondern auch in Mischfarben, erhältlich sind. Filterböden sind jedoch nicht mit dem Begriff eines empfindlichen Produkts in Verbindung zu bringen, da sie bis zu einem mittleren Gewicht beansprucht werden können, z. B. von kleinen Lastwagen und Lieferwagen.
