
Sensitron
feed1 24/06/2024
Gaswarnsensoren: Wie funktionieren sie
Gaswarnsensoren: die Technologien
Die verschiedenen Technologien, die zur Erkennung von Gasen eingesetzt werden, variieren je nach Anwendung, der Umgebung, in der der Detektor installiert ist, oder auch dem möglichen Vorhandensein von Vergiftungsfaktoren in der Luft. Die Sensitron-Detektionssysteme verwenden vier verschiedene Arten von Sensoren:
- Katalytischer Sensor
Bei der katalytischen Gasdetektion wird ein beheizter Faden verwendet, der die Verbrennung von brennbaren Gasen katalysiert. Dieser Prozess erhöht die Temperatur des Glühfadens und verändert seinen elektrischen Widerstand, wodurch Gase wie Methan, Propan oder Wasserstoff korrekt erkannt werden können. - Infrarot-Sensor
Mit der Infrarottechnologie wird die Absorption von Infrarotlicht durch Gasmoleküle gemessen; jedes Gas, wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) oder andere spezifische Gase, hat eine charakteristische Absorption, die identifiziert werden kann. - Sensor mit elektrochemischer Zelle
Sensoren mit elektrochemischer Zelle basieren auf chemischen Reaktionen, die einen elektrischen Strom erzeugen, der proportional zur Konzentration des Zielgases ist, und eignen sich für den Nachweis von toxischen Gasen wie Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2) und Sauerstoff (O2). - PID-Sensor
Die PID-Technologie wird eingesetzt, um flüchtige organische Verbindungen (VOC) und andere anorganische Gase in der Luft in sehr niedrigen Konzentrationen zu erkennen, indem ultraviolettes Licht zur Ionisierung von Gasmolekülen in der Luft verwendet wird.
Gasdetektionssensoren: Vor- und Nachteile
Die Wahl der Technologie für einen Gasdetektionssensor hängt von mehreren Faktoren ab; jeder Sensor hat einzigartige Eigenschaften, die Vor- und Nachteile haben:
Katalytische Sensoren
- Vorteile: Wirksame Erkennung brennbarer Gase in verschiedenen Konzentrationen, auch bei niedrigen Prozentsätzen
- Nachteile: Empfindlich gegenüber Vergiftungen durch bestimmte Verbindungen, die ihre Wirksamkeit verringern können
- Geschätzte Lebensdauer: etwa 5 Jahre
Infrarotsensoren
- Vorteile: keine zeitliche Beeinträchtigung durch die Einwirkung von Zielgasen, lange Lebensdauer und Stabilität
- Nachteile: teurer, erfordern genaue Kalibrierung für verschiedene Gase
- Geschätzte Lebensdauer: über 5 Jahre
Elektrochemische Zellsensoren
- Vorteile: hohe Spezifität für toxische Gase, ermöglicht sehr genaue Detektion
- Nachteile: Lebensdauer typischerweise zwischen 1 und 2 Jahren, kann durch Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen beeinträchtigt werden
- Geschätzte Lebensdauer: ca. 3 Jahre
PID-Sensoren
- Vorteile: hochempfindlich, können Gaskonzentrationen im ppb-Bereich erkennen
- Nachteile: unspezifisch, erkennen eine breite Palette von VOCs, ohne zwischen ihnen zu unterscheiden
- Geschätzte Lebensdauer: ca. 2 Jahre
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Geeignet für die Detektion in klassifizierten Bereichen,
ATEX-, IECEx- und SIL2/3-zertifiziert, ermöglicht eine nicht-intrusive Kalibrierung vor Ort. - MULTISCAN ++S1/++S2
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